Veröffentlicht am Autor , Sabine Ebert

Prag – die goldene Stadt

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Wir freuten uns schon eine ganze Zeit auf diese Reise. Endlich war es soweit.
Früh um 7.00 Uhr starteten wir in einem komfortablen Reisebus nach Prag. Tolles Wetter, ein netter Fahrer und gute Stimmung im Bus sorgten für eine kurzweilige Fahrt und am frühen Nachmittag kamen wir an unserer ersten Station, dem berühmten Kurort Marienbad an.
Hier erwartete unser Reiseleiter, Herr Karel Schneider, auch schon die Gruppe und wir machten einen kleinen geführten Spaziergang durch die Kurstadt und den Kurpark mit vielen schönen Kurhäusern die überwiegend aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhundert stammen. Nach ein wenig Freizeit ging die Fahrt dann in Richtung Prag wo wir gegen 18.00 Uhr in unserem Hotel Crowne Plaza, einem beeindruckenden Vier-Sterne-Hotel im Prager Botschaftsviertel im 6. Bezirk, ankamen. Vor dem Hotel befindet sich eine Haltestelle der Straßenbahn mit der man ohne Probleme in die Stadt fahren kann, was wir in den folgenden Abenden auch oft ausgenutzt haben. Der Empfang durch die Mitarbeiter des Hotels war sehr nett und nachdem wir unsere schönen komfortablen Zimmer mit Klimaanlage bezogen hatten ging es auch schon zum Abendessen.
Gestärkt durch ein schönes Frühstücksbuffet trafen wir uns am nächsten Tag bei strahlendem Sonnenschein mit unserem Reiseleiter. Nachdem er alle mit Geld versorgt hatte (er wechselte jedem wann immer Bedarf war Euro in Kronen), startetet wir zur berühmten Prager Burg (Hradschin), die wir den ganzen Vormittag ausgiebig besichtigten. Nach der Mittagspause ging es zum Wyschehrad, einem frühmittelalterlichen Burgwall mit wunderschönem Blick über die Moldau. Nach der Besichtigung der innerhalb der Burg liegenden St. Peter-und-Paul-Kirche und dem Friedhof (auf dem zahlreiche Künstler, Wissenschaftler und Politiker bestattet sind) machten wir zum Abschluss noch eine schöne Schiffsfahrt auf der Moldau und dann ging es auch schon wieder zum Hotel zurück. Der Tag war wie im Fluge vergangen.
In den folgenden Tagen wurde unser Reiseleiter nicht Müde uns bei herrlichstem Wetter diese schöne Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten näher zu bringen. Zwischendurch hatten wir immer wieder Zeit die Stadt auch auf eigene Faust zu erkunden, Aussichtstürme zu erklimmen und den wunderbaren Blick über die ganze Stadt zu genießen.
Sehr beindruckend für mich war auch der Spaziergang zur Deutschen Botschaft in Prag und die plastische Schilderung des Reiseleiters über die Zeit vor der Wende, als sich so viele Flüchtling der damaligen DDR in der Botschaft aufhielten und um ihre Ausreise kämpften.
Der Besuch einer Vorstellung im „Schwarzen Theater“ rundete das Programm am letzten Abend ab. Es war sehr witzig und hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Nach dem Frühstück traten wir am nächsten Morgen dann die Rückreise an. Über die Kurstadt Karlsbad, wo sich unser Reiseleiter nach einer kurzen Führung dann verabschiedete, brachte uns unser Fahrer dann wieder sicher nach Hause.

Ein ganz großes Lob möchte ich an unseren Reiseleiter Karel Schneider richten, der sich immer rührend um die Gruppe kümmerte, dem keine Frage zu viel war und der uns in allen Belangen bestens versorgt hat.